Geschichte

Von 1947 bis heute

1947

Um die Not der Nachkriegszeit durch praktische Hilfe zu lindern wird am 22.Februar in Forchheim ein Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Es werden schnell Räumlichkeiten gefunden und am 14. Juni erfolgt die feierliche Eröffnung der Geschäftsräume in der Zweibrückenstraße 41.

Frauen und Männer der ersten Stunde:

  • Moritz Lochner, 1.Vorsitzender
  • Fritz Hoffmann (2.Bürgermeister)
  • Eva Narr

Über 100 aktive Menschen organisierten Heimkehrerbetreuung, es gab Weihnachtsbescherungen für 250 Kinder und Senioren, Bedürftige wurden mit Wäsche versorgt und/oder mit Bargeld unterstützt und man bot Fürsorge, Rechtshilfe und Berufsbetreuung an.

 

1948

1948 zählte die AWO bereits 200 Mitglieder und es war klar, dass nachhaltige Unterstützung und Qualifizierung die Soforthilfen ergänzen müssen.

1950

Daher gründete man 1950 in den Räumen der Firma Seltsam eine Nähschule für 14-18jährige Mädchen. Jährlich wurden 40 -70 junge Schülerinnen unterrichtet und angeleitet.

1957

Bürgermeister Fritz Hoffmann wird im Kronengarten zum 1.Vorsitzenden gewählt.

1962

In diesem Jahr wird der 1.Forchheimer Altenclub im Waisenhaus gegründet.

1966 Alfred Hintzen wird 1.Vorsitzender

1970

1970 das Fritz-Hoffmann-Zentrum, als Altenbegegnungszentrum (Waisenhaus) Kasernstraße 7, wird feierlich eröffnet

1977

  • 1977 Aufgliederung der AWO in Kreisverband und Ortsverein Forchheim.
  • Maria Greif wird Ortsvereinsvorsitzende
  • Gründung des Ortsvereins Ebermannstadt, Vorsitzender Andreas Herlitz
  • Gründung des Ortsvereins Gräfenberg, Vorsitzender Robert Stahl

1978

21 Jahre lange wird alle Arbeit in der AWO von Ehrenamtlichen geleistet. Als sich 1978 das Angebot der Arbeiterwohlfahrt um Kindererholung und Schülerhilfen mit ABM-Kräften erweiterte, wird klar, dass die Organisation der Geschäftsstelle in hauptamtliche Hände gelegt werden muss. Diese Aufgaben übernimmt als erste Angestellte eine Sozialpädagogin, unterstützt durch eine Verwaltungskraft.

1980

Der nächste große Baustein wird ins Leben gerufen: Erziehungsbeistandschaften. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Landkreises Forchheim werden Familien in Krisensituationen durch Sozialpädagogen unterstützt. 

1981

Ein großes Standbein bis heute wird 1981 gegründet: der Ambulante Sozialdienst für alte, kranke und behinderte Menschen. 

 

1986

Kreisvorsitzender: Peter Schmidt 

1988

Geschäftsführerin: Lisa Hoffmann 

1989

Kreisvorsitzender: Albert Dorn

1990

Ab 1990 geht es Schlag auf Schlag, es kommen Sprachkurse für türkische Mitbürger dazu

1992

werden Frauenberatung, Sprachreisen und die Vermittlung von Kuren des Müttergenesungswerkes angeboten.

 

1993

erfolgt die Eröffnung des Kinderhortes im 2. Stock des Gebäudes in der Kasernstraße 7.

 

1994

wird der Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt gegründet. Mit Zivildienstleistenden als Fahrern wird der Bereich Essen auf Rädern realisiert.

 

1997

mit dem 50ten Geburtstag der AWO steht auch eine neue Aufgabe an:  

Hilfe für straffällige Jugendliche 

1998

Verleihung des Sozialpreises der Bayerischen Landesstiftung an Ratio e.V.  für hervorragende Leistungen auf sozialem Gebiet (Öko-Waschhaus) 
Gesellschafterin von Pack mer's gGmbH (Gebrauchtwarenhof) 

2001

Das AWO-Kinderland wird im Globus-SB-Warenhaus eröffnet und es beginnt die Zeit der einzeln geförderten und zeitlich befristeten Projekte: 

  • Jump-Hilfe für arbeitslose Jugendliche 
  • Nord-Stern -  der Kinder- und Jugendtreff im Brennpunkt Forchheimer Norden

2004

Kreisvorsitzende: Dr. Angelika Limmer

2005

  • EU-Projekt EQUAL  
  • Jump - Arbeiten und Lernen für jugendliche Frauen

2007

kommen drei weitere feste Bausteine zu den Arbeitsbereichen der Arbeiterwohlfahrt: 

  • Angebote an Ganztagsschulen im Landkreis Forchheim, gebundener und offener Ganztag, sowie Mittagsbetreuungen 
  • Koordinierung von gerichtlichen Arbeitsauflagen 
  • Opstapje – frühkindliches Trainingsprogramm 

2010

werden zusätzliche Räumlichkeiten in der Hornschuchallee 22 angemietet, um dem neuen Familienservice „Lieber Daheim“, dem Projekt Jump und dem Bewerbungspoint Platz zu bieten. 

2011

der Familienservice „Lieber Daheim“ wird um die „Haushaltsperlen“ erweitert, ein Projekt um arbeitslosen Frauen den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern. 

Die AWO übernimmt die sozialpädagogische Betreuung der Bewohner der städtischen Wohnanlage am Eggolsheimer Weg 

2013

Im Juli wird in der Kantstr. 1 das AWO SeniorenServiceZentrum eröffnet. Die Bereiche: Ambulanter Pflegedienst, Betreutes Wohnen zu Hause, Hauswirtschaftshilfen, Essen auf Rädern und der Betreuungsverein der AWO ziehen ein. 

 

2015

Im Februar wird die Kindertagesstätte SieKids Schatzkiste nach langer Planungsphase in der Käsröthe eröffnet, im September findet ein Trägerwechsel statt. 

Im Oktober werden die bis zu 100 Asylbewerber in der Unterkunft „Alte Post“ haupt- und ehrenamtlichen betreut. 

2016

Im April wird ein neuer Kreisverbandsvorstand gewählt. Frau Dr. Angelika Limmer gibt den Vorsitz an Frau Lisa Hoffmann weiter. Frau Hoffmann ist Kreisvorsitzende, Frau Eva Wichtermann ist ab Mai Geschäftsführerin. 

Das Projekt „Integrationspoint“ wird installiert. Es unterstützt geflüchtete Menschen dabei, in Deutschland Fuß zu fassen

2018

Ende September 2018 wird die "Alte Post" als Asylunterkunft geschlossen 

2019

Der "Integrationspoint" schließt, dafür wird ab Februar das neue Projekt "Get together" ins Leben gerufen, das für 3 Jahre durch Aktion Mensch gefördert wird. Dies ist ein Begegnungsprojekt für junge erwachsene Flüchtlinge im Alter von 18 - 27 Jahren 

2020

Der Kinderhort wird in das Kinderhaus "Sausewind" umgewandelt. In den Räumen der Kasernstraße 7, werden Kinder im Alter von 3 - 13 Jahren betreut. 

Zusammenlegung der Ortsvereine im Landkreis Forchheim unter dem Dach des Kreisverbandes, zentrale Mitgliederverwaltung, gemeinsamer Vorstand. 

2021

Renovierung der Geschäftsstelle  

Echt AWO

Wir sind solidarisch von Anbeginn.