Vormundschaften und Pflegschaften

 

 

Zum Schutz der Kinder die einen Vormund haben bzw. erhalten, hat der Gesetzgeber im April 2011 die Änderung des Vormundschaftsgesetzes beschlossen.

 

§1793 Abs.1a BGB-E

„Der Vormund hat mit dem Mündel persönlichen Kontakt zu halten. Er soll dem Mündel in der Regel einmal im Monat in dessen üblicher Umgebung aufsuchen, es sei denn, im Einzelfall sind kürzere oder längere Besuchsabstände oder ein anderer Ort geboten.“

 

§1800 Satz2 BGB-E

„ Der Vormund hat die Pflege und Erziehung des Mündels persönlich zu fördern und zu gewährleisten.“

 

Das Familiengericht hat die Aufgabe die Einhaltung der persönlichen Kontakte des Vormundes mit dem Mündel zu überwachen.

 

 Ein besonderer Schwerpunkt des Betreuungsvereins ist der Bereich der Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Ausländer (umA).

Hierbei stehen die Begleitung im Asylverfahren, Spracherwerb, schulische und gesundheitliche Angelegenheiten sowie verschiedenste Integrationsmaßnahmen und der regelmäßige persönliche Kontakt …. im Vordergrund.

Eine gute Netzwerkarbeit zwischen allen Beteiligten( Jugendamt/ Schule/ Wohngruppe, Vormundschaftsgericht….) ist dabei unabdingbar.

 

Für diese verantwortungsvolle Aufgaben stehen uns im Verein die Sozialpädagoginnen

Frau Greta Schidan (Dipl.Soz.Päd.FH)

Frau Heidi Müller (Dipl.Soz.päd.FH) und

Frau Katharina Dotzler (Dipl.Päd Univ.)   

zur Verfügung.